Berühmt für die tollen Aussichten und Granitfelsen, stand der Yosemite National Park als nächstes auf unserer Liste. Wir sind vom kleinen Städtchen Oakhurst gestartet und haben dort 2 Tage verbracht.

Wichtig: Bucht eure Hotels frühzeitig! Wir hatten dort eines der schlechtesten Hotels unseres Lebens und waren froh, dass wir nur eine Nacht in diesem Hotel gebucht hatten. Das Hotel, die Oakhurst Lodge würden wir auf keinen Fall weiter empfehlen. Wenn ihr also könnt, fahrt auf dem Rückweg lieber ein, zwei Stunden länger, um günstigere und bessere Hotels zu bekommen oder schlaft direkt im Auto und genießt den Sonnenuntergang und -aufgang im Auto.

Von Oakhurst braucht man ca. 30 Minuten, um zum Eingang des Parks zu kommen, bis zum Wawona Visitor Center braucht man allerdings ingesamt 1,5 Stunden.

Tenaya Lake

Am ersten Tag sind wir den weiten Weg zum Tenaya Lake gefahren, wir haben mit ein paar Mal anhalten ca. 3,5 Stunden gebraucht. Am See wurden wir dann mit einer tollen Aussicht und super Badewetter belohnt, nehmt auf jeden Fall eure Badesachen mit und genießt den Tag.

Die Route ist nur im Sommer offen und bietet auch viele tolle Aussichtspunkte, unter anderem die Bridalveil Fall, die Granitberge von El Capitan und Half Dome. Wenn man die Zeit hat, lohnt sich die Fahrt auf alle Fälle und bietet tolle Spots an. Bei Dämmerung sollte man aber auf die vielen Tiere achten, die aktiv werden. Fahrt langsam! Uns ist so gut wie alles begegnet, Bären, Wölfe und Rehe.

Wandern im Park

Am nächsten Tag haben wir uns durch die vielen Wanderwege gekämpft. Am Eingang bekommt man eine Karte mit vielen Beschreibungen und Wegen. Die Beschilderung im Park ist leider etwas minimalistisch und man verläuft sich sehr schnell. Sucht euch auf jeden Fall am Anfang eures Trips aus, welcher Wanderweg für euch in Frage kommt, es gibt viel zu viele Wandermöglichkeiten und nehmt die passende Ausrüstung mit. Wir haben von Camp 4 aus den Lower Yosemite Fall angeschaut und dann hatten wir die Schnapsidee, da auch noch hochzuwandern. Also gings auf den Upper Yosemite Fall Trail. Dieser Wasserfall ist übrigens der höchste Nordamerikas. Im Vorfeld hat uns der Ranger gesagt, dies sei ein 4 bis 6 Stunden Wanderweg. Zu Beginn stand eine Notiz, man solle genügend Wasser mitnehmen. Wir waren Mitte August dort und haben pro Person locker 4 Liter gebraucht. Achtet bei jeder Tour auf genügend Wasser, manche sind dort mit einem halben Liter hochgewandert, wir fragen uns bis heute, wie bitte schafft man das?!

Der Wanderweg war sehr anstregend und geht über Stock und Stein, über 800 Meter müssen erst einmal überwunden werden. Es geht quasi nur bergauf und macht einen fertig. 😀 Man sollte schwindelfrei sein und keine Höhenangst haben!

Aber: Der Trail lohnt sich auf jeden Fall und bietet tolle Aussichtspunkte. Etwa in der Mitte des Pfades liegt der Colombia Rock, eine tolle Aussichtsplattform. Weiter gehts nach oben und an steilen Felswegen vorbei. Nach vier Stunden sind wir endlich oben angekommen und haben erst einmal die Aussicht genoßen und Pause gemacht. Im Sommer kann man dort auch schwimmen gehen.

Der Weg nach unten hat ca. noch einmal drei Stunden gedauert. Und danach waren wir fix und alle. Man sollte definitiv einen Tag für die Wanderung einplanen und mit viel Wasser und Snacks ausgerüstet sein.

Wir sind nach diesem Tag weiter nach Palo Alto gefahren und haben dort im The Nest Hotel übernachtet. Das Hotel hat Ben Last Minute im Auto noch gebucht und deshalb konnten wir ein super Schnäppchen machen. Super neues Hotel, Parkplatz war direkt davor und Kaffe egibts im Zimmer. Und ich meine damit leckeren Kaffee direkt aus der Maschine, nicht diese Brühe von Filterkaffee. Super Hotel! Das Hotel war im Silicon Valley und war für uns ein guter Ausgangspunkt, um am nächsten Tag weiter nach San Francisco zu fahren.

Fazit

Bleibt auf jeden Fall ein, zwei Tage länger im Yosemite National Park. Wir zwei sind wirklich keine Wanderfreunde, waren aber begeistert von der atemberaubenden Kulisse und den Wanderwegen. Mit der richtigen Ausrüstung ist jeder Wanderweg machbar und bietet eine tolle Aussicht. Das nächste Mal würden wir definitiv drei bis vier Tage im National Park einplanen.

Weitere Infos über unseren anderen besuchten Nationalparks erfahrt ihr hier.

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