Das Zentrum der amerikanischen Filmbranche darf auf unserem Roadtrip natürlich auch nicht fehlen. Begonnen haben wir in dem kleinen beschaulichen Städtchen New Port Beach.

New Port Beach

New Port Beach war für uns ein kleiner Zwischenstopp, den wir sehr schön fanden und noch weit weg vom Trubel Hollywoods. Der Hafen ist komplett in die Innenstadt integiert und das Flair am Strand und Pier ist einfach ruhig und beschaulich. Dort haben wir die Seele baumeln lassen. Wir waren eine Nacht im Ramada by Wyndham Costa Mesa/New Port Beach, der Parkplatz war dabei und ein kleines Frühstück war auch im Preis inbegriffen. Für eine Nacht war das Hotel völlig ok, viel darf man allerdings nicht erwarten. Rückblickend war New Port Beach einer der Schönsten Strände im Bereich Los Angeles.

Übrigens haben wir in dieser Zeit einiges an Parkgebühren für die verschiedenen Piers gezahlt. Durchschnittlich zahlt man 5-15 Dollar pro Tag dort, nachts werden die Gegenden rund um die Piers allerdings nicht mehr so schön und man sollte diese auch verlassen. Ausnahme war New Port Beach, dort ging das Nachtleben erst richtig los und in den Bars war eine Menge los.

Long Beach

In Long Beach beeindruckt vor allem die Queen Mary, die dort seit 1967 vor Anker liegt. Heute dient sie als Hotel und Museum. Kleiner Tipp: Besucht dort das Restaurant Louisiana Charlie’s, dort gibt es leckere Rippchen. Wir waren nur einige Stunden dort, wer mehr Zeit verbringen möchte, kann vor Ort einfach ein Fahrrad oder E-Scooter leihen und selbst on Tour gehen.

City of Los Angeles

Und weiter gings für uns nach LA. Wir haben uns für drei Nächte im Dream Hotel einquartiert und haben dort sonntags auch gleich noch die Pool Party auf dem Hoteldach mit tollem Ausblick über Hollywood besucht, die als Hotelgast inklusiv war. Für uns war das Hotel die beste Wahl, da es ziemlich zentral zu allen Spots in Los Angeles lag, einen Pool mit super Ausblick besitzt und am Wochenende Partys anbietet. Und den ein oder anderen Promi trifft man dort auch. Direkt daneben befindet sich das Restaurant Tao (Sushi), kommt man als Hotelgast, hat man in jedem Restaurant des Hotels einen Vorteil und bekommt auch sofort einen Platz. Das Tao ist unter der Woche ein tolles Restaurant und am Wochenende ein Nachtclub. Die Atmosphäre dort ist super, das Essen war gut, preislich eher im oberen Bereich. Man zahlt natürlich die Lage mit.

Generell braucht man in LA immer ein Auto und ist auch durchschnittlich 30 bis 60 Minuten unterwegs, um zum nächsten Spot zu kommen. Mal eben irgendwo hin gehen, gibt es dort kaum. Zwecks Verkehr in LA haben wir vorab vieles gehört. Natürlich ist in dieser Autostadt viel los, viele Staus und die Parkplätze kosten ein Vermögen (55 Dollar pro Tag können hier ganz normal sein). Allerdings empfanden wir den Verkehr und die Fahrten durch die Stadt insgesamt als eher ruhig und entspannt. Einer sollte navigieren und der andere konzentriert sich auf den Verkehr, dann war das meistens kein Problem. Die meisten Autofahrer lassen einen in Warteschlangen rein und drängeln auch nicht. Lasst euch nicht stressen und behaltet den Verkehr im Auge, dann ist das auch kein Problem und vermeidet die Rush Hour zu Feierabend.

What to do

Walk of Fame

Der berühmte Gehweg darf natürlich nicht fehlen. Aber länger als eine Stunde braucht man dafür nicht. Wir sind gemütlich durchgeschlendert und haben den Trubel vor dem Dolby Theatre (dort werden die Oscars verliehen) beobachtet. Sehenswert, aber es gibt schönere Flecken in LA.

Beverly Hills

Wir haben uns unser Auto geschnappt und sind einfach drauf los gefahren. Am einfachsten ist es wirklich, ihr cruist einfach etwas durch den Stadtteil und begutachtet die tollen Häuser und beeindruckenden Autos. Anschließend waren wir auf dem berühmten Rodeo Drive und sind etwas durchgeschlendert. Dort gibt es übrigens viele Parkhäuser, die für zwei Stunden gratis sind. In einem der Luxusläden wurde uns der Tipp genannt, wir sollten auf jeden Fall das Outlet in Palm Springs besuchen. Hier soll es Luxusmarken stark reduziert geben und angeblich werden in Palm Springs alte Kollektionen verkauft. Dies konnten wir aus zeitlichen Gründen aber leider nicht besuchen. Wer dran vorbei fährt, sollte mal einen kurzen Abstecher wagen.

Wir waren auch im The Beverly Hills Hotel, dies war eines der ersten Hotels und Namensgeber des Stadteils. Tolle Kulisse, aber das wars auch schon.

Hollywood Sign

Das berühmte Hollywood Sign haben wir uns vom Canyon Lake Drive aus angesehen und tolle Fotos gemacht. Man sollte allerdings Berg anfahren können, manche Touristen sind daran tatsächlich gescheitert, war ziemlich amüsant. Das Griffith Observatory war uns zu überlaufen, wir wollten zum Sonnenuntergang dort hin. Für die 3 Kilometer hätten wir allerdings fast 1,5 Stunden benötigt, da so viel Stau und Andrang auf den Berg war. Wer dies anschauen möchte, sollte rechtzeitig los fahren und Zeit einplanen.

Venice Beach & Santa Monica Pier

Für diese zwei Hotspots haben wir uns einen ganzen Tag Zeit genommen. Wir sind am Santa Monica Pier gestartet. Typisch touristisch natürlich und ein kurzer Besuch reicht völlig aus, außer man möchte mit den vielen Fahrgeschäften und co. fahren. Eine Fahrt kostet übrigens 10 Dollar. Wichtig: Passt dort auf eure Taschen und Gegenstände gut auf, bei dem Trubel auf dem Pier kann es schnell gestohlen werden. Und auch am Abend war uns die Gegend eher ungeheuer.

Wir haben uns dort ein Fahrrad gemietet und sind den Strand entlang gefahren, vorbei an den vielen Fitnessgeräten, Künstlern, Bettlern und kleinen Geschäften hin zu unserem Ziel, den Venice Beach.

Bei den Fahrradvermietungen gibt es große Unterschiede, schaut euch vorher genau an, ob es für euch in Frage kommt und worauf ihr Wert legt, ob E-Bike oder Klapperkiste, man bekommt alles. Wir hatten die Bikes ca. zwei Stunden und haben dafür 14 Dollar pro Bike bezahlt. Fahrradschloss und Helm kosten extra. Wer einen ganzen Tag Rad fahren möchte, sollte sich die Vermietungen genau ansehen und ein qualitiv hochwertigeres Fahrrad mieten.

Venice Beach

Hier gibt es alles, kleine Einkaufsläden, Straßenkünstler, Tänzer und bunte Gemälde. Schaut euch unbedingt den Skaterpark an, dort ist immer etwas los und schlendert einfach ungezwungen durch die Straßen.

Wir waren auch bei den Venice Beach Canals. Die Gegend besteht aus vier Kanälen und ist eine traumhafte kleine Siedlung mit wundervollen Brücken und malerischen Kulissen. Schön zum Anschauen und ideal bei Sonnenuntergang! Leider war der Wasserstand im August nicht allzu hoch.

Malibu Beach

Auf unserer Weiterfahrt haben wir noch am Malibu Beach angehalten und es lohnt sich, direkt an der Strandstraße vorbei zu fahren und einen Durchweg zum Strand zu suchen. Dort kann man super spazieren, sich die tollen Häuser von vorne ansehen und fern ab von dem Trubel baden gehen. Für uns gings es anschließend nach Pismo Beach. Leider war das Wetter dort sehr neblich und wir haben dies als kleinen Stopp genutzt. Geschlafen haben wir im Quality Inn Pismo Beach. Es gab dort einen beheizten Whirlpool und Pool, Parkplatz und Frühstück war dabei. Insgesamt ein gutes Hotel!

Fazit

Wir waren für vier Tage in Los Angeles, die Zeit hat völlig ausgereicht, um alles zu sehen. Wir hätten noch viel mehr anschauen können, wie zum Beispiel die Universal Hollywood Studios. Aber wir waren auch froh, wieder aus der Stadt heraus zu kommen und dem Trubel zu entfliehen.

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