Vom Yosemite National Park aus ging unsere Reise weiter nach San Francisco, vorbei am berühmten Silicon Valley. Für San Francisco hatten wir zwei ganze Tage eingeplant und für uns haben diese völlig ausgereicht.

Unser Hotel, das Marines’ Memorial Club & Hotel Union Square, lag direkt am Union Square und bot eine tolle Aussicht über die Stadt. Die etwas militärische Dekoration im Hotel schreckte uns nicht ab und wir fanden das Hotel wirklich empfehlenswert. Frühstück und eine Happy Hour von 16-18 Uhr war mit im Preis inbegriffen. Happy Hour bedeutete freie Drinks in der Bar im obersten Stock, eine super Aussicht und lohnt sich!

Kunstviertel Mission District

Vom Union Square aus erkundeten wir die Stadt. Direkt vor unserer Ankunft ins Hotel sind wir mit dem Auto ins berühmte Mission District gefahren. Der Mission District ist ein quirliges Viertel mit vielen Straßenmalereien, Restaurants und Clubs. Wir sind direkt in ein tolles Straßenfest gestolpert und haben dort den Vormittag verbracht und uns einfach treiben lassen. Schaut auf jeden Fall unbedingt mal dort hin. Danach waren wir am Alamo Square, wo die berühmten Painted Ladies stehen. Für uns völlig übertrieben und nach 10 Minuten waren wir wieder on the road.

Golden Gate Bridge & Cheesecake Factory

Ein kleines Highlight, vor allem für solche Käsekuchen-Freunde wie Ben, war die Cheesecake Factory in San Francisco. Über 100 verschiedene Käsekuchen und jede einzelne ist eine Kalorienbombe, die es in sich hat. Aber auf jeden Fall einen Besuch wert, leider ist die Wartezeit davor auch nicht ganz ohne. Wir mussten am Union Square 40 Minuten auf einen Tisch warten. Tipp: Wer nicht warten will, einfach einen mitnehmen. Schmeckt genauso gut und geht schneller!

Die Golden Gate Bridge kann man entweder zu Fuß, Rad oder mit dem Auto erreichen. Wir sind mit dem Auto zum Golden Gate Bridge Welcome Center gefahren, bitte früh dort sein, vor 9 Uhr, sonst ist alles voller Busse und Autos. Wir haben dort geparkt und sind über die Brücke gelaufen. Leider hatten wir nicht so gutes Wetter und viel Nebel, daher haben wir uns für diese Variante entschieden. Bei Sonnenschein wäre eine Radtour sicherlich toll gewesen.

Pier 39 & Fisherman’s Wharf

Wir haben uns dafür einen halben Tag Zeit genommen und sind vom Union Square ca. 45 Minuten hingelaufen, vorbei am Hafen. Der Pier 39 erinnerte uns eher an einen kleinen Rummel oder Volksfest. Ben hatte sich um ehrlich zu sein etwas komplett anderes darunter vorgestellt. Man findet dort einfach unheimlich viele kleine Schmuckläden, Souvenir Shops, Essensbuden natürlich und viele faulenzende Seelöwen. Die Seelöwen sind ordentlich laut und sind eine tolle Kulisse zum Anschauen. Anschließend waren wir noch bei Apple Bee’s Burger essen und sind dort noch etwas durch die vielen Einkaufsläden durchgeschlendert.

China Town & Lombard Street

China Town ist in San Francisco eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten und beeindruckt vor allem zu Beginn mit dem großen Tor und der tollen Küche. Es gibt dort viele Restaurants und kleine Läden. Wir fanden den Bezirk leider aber etwas too much. Wir waren in der Stadt aber gut Sushi essen und generell ist San Francisco bekannt für seine vielen kantonesischen Restaurants.

Die Lombard Street ist eine der wichtigsten Verkehrsstraßen im US-Bundesstaat. Zwischen der Hyde Street und Leavenworth Street hat die Straße ein Gefälle von 27 Prozent, worauf die Stadt die Straße in Serpentinenform als Einbahnstraße in den 20er Jahren umgebaut hat. Bis heute ist sie ein Wahrzeichen der Stadt und schön anzusehen. Kleiner Tipp: Geht man allerdings einige Straßen weiter, findet man die Filbert Street, die ein Gefälle von 31,5 Prozent aufweißt und tolle Fotomotive bietet.

Fazit

Uns hat San Francisco leider nicht wirklich gepackt. Abends fanden wir die Stadt einfach nur unsicher und in manche Straßen wollte Krissi überhaupt nicht, aufgrund der vielen Bettler. Essenstechnisch war die Stadt super und hat uns durch das asiatische Essen beeindruckt. Die typischen Spots waren total überlaufen und deshalb fanden wir viele von ihnen dann nicht mehr so aufregend. Zwei Tage haben für uns völlig dort gereicht. Unser Favorit war die Stadt Los Angeles. Hier findet ihr mehr dazu.

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